26. Januar 2011 Birke Bull

SPD opfert politische Vorhaben schon vor der Wahl

Birke Bull

Zur Forderung der SPD, nach der Landtagswahl das Kultusministerium zu beanspruchen, bemerkt die stellv. Vorsitzende der Fraktion :

„Die angekündigte Ermöglichungspolitik der SPD in Sachsen-Anhalt ist typische Sozialdemokratie – sie bedeutet den politischen Rückzug, wenn´s schwierig wird.

Längeres gemeinsames Lernen wird auf die lange Bank geschoben, die Vision von Gemeinschaftsschulen endet in der Unverbindlichkeit. So zeigt sich bereits vor der Wahl: Für ein Bündnis mit der CDU wird die SPD in Sachsen-Anhalt die eigenen politischen Visionen zuerst klein reden und dann aussitzen.

Für Wählerinnen und Wähler ist das allerdings eine klare Ansage, auch für die Schulpolitik gilt: entweder das Verharren im gegliederten Schulsystem mit der CDU oder verbindliche klare Schritte zu längerem gemeinsamen Lernen, und das nur mit uns, mit der LINKEN.“