Kontakt im Wahlkreisbüro

Wahlkreismitarbeiter Mario Blasche

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01. April 2017 - Fest für Demokratie und Weltoffenheit

Immer wieder versuchen sog. "Bismarck-Freunde" Anfang April den Geburtstag und -ort Otto von Bismarcks in Schönhausen für revanchistische und reaktionäre Propaganda zu missbrauchen. Dutzende regionale und überregionale Kader uns Sympathisant_innen von NPD, Kameradschaften und Naziszene kamen in den Vorjahren in die Altmark.

In diesem Jahr gelang es einem breiten Bündnis, das lokale und regionale Akture_innen ganz unterschiedlicher Herkunft umfasste, den Park und und den Tag mit einem großen Fest für Demokratie und Weltoffenheit zu füllen. Unter dem Motto "Kunst für Demokratie - Brücken bauen" präsentierte sich der Schönhauser Park so breit und bunt wie unsere Gesellschaft. Am diesem Samstag wurde deutlich, wieviele Menschen im Elbe-Havel-Land und im Landkreis Stendal sich für Toleranz und Weltoffenheit einsetzen. Win klares Zeichen: Nicht mit uns! Wir besetzen die öffentlichen Plätze für Demokratie. Statt martialischer Bilder vor Kanonen und nationalistischen Reden gab es Kunst, Kultur und Kulinarisches sowie gelebte Vielfalt - ein Brücken-bauen zwischen Generationen, Kulturen, Alteingesessenen und Neuankömmlingen, Regionen und Gemeinden...

10. März 2017 - Kommunalpolitischer Dämmerschoppen "Auf halber Strecke..."

Unter dem Titel "Auf halber Strecke..." bilanzierten linke Kommunalpolitikerinnen und Kommunalpolitiker im Landkreis Stendal nach gut 2 1/2 Jahren seit der Kommunalwahl ihre Arbeit. Gut 40 von ihnen waren nach Osterburg gekommen. Im Rahmen der Veranstaltung durfte ich an die kommunalpolitische Geburtsstunde vor rund 27 Jahren erinnern, an der ich als Havelberger Kommunalpolitiker einen Anteil hatte. Neun von den damals bereits Aktiven würdigten wir als "Kommunalpolitische Gleisbauerinnen", den sie hatten in ihrem Wirkungskreis erheblichen Anteil daran, dass die PDS und später DIE LINKE durch ihr kommunalpolitisches Wirken als "Kümmererpartei" wahrgenommen wurde.

27. Februar 2017 - Kinder- und jugendpolitischer Tag im Wahlkreis

Gemeinsam mit meiner Landtagskollegin Monika Hohmann und einigen kommunalen MandatsträgerInnen besuchte ich heute in der Hansestadt Stendal Vereine und Einrichtungen, die allesamt das Wohlergehen unserer Jüngsten im Blick haben. Der Verein "Kinderstärken" wurde 2008 als Aninstitut der Hochschule Magdeburg-Stendal gegründet und beschäftigt aktuell 11 Mitarbeiterinnen, die ganz unterschiedliche Projekte, wie die Umsetzung des Bundesprogramms "Demokratie leben" in Landkreis und Kreisstadt, die Begleitung der Familienpaten im Landkreis Stendal oder auch das Stadtteilmanagement in "Stendal-Stadtsee". Im Fokus des heutigen Gespräches mit Geschäftsführerin Susanne Borkowski stand das Thema "Kinderarmut und deren Folgen". Bei von Armut betroffenen Kindern verzeichnet der Osten Deutschlands seit Jahren einen überproportionalen Anteil; Sachsen-Anhalt und auch gerade der Landkreis Stendal noch einmal einen höheren. "Wir brauchen nach wie vor ein funktionierendes Netzwerk und eine Gesamtstrategie gegen Kinderarmut. Hier hat sich leider in den zurückliegenden Jahren noch zu wenig getan.", zeigte Borkowski im Gespräch auch konkrete Hemmnisse auf und verwies auf das positive Modell "Dormagen". Das Team der integrativen Kita "Kunterbunt" rund um Einrichtungsleiter Martin Menzel ist hoch motiviert und hat sich auch mit den räumlichen Gegebenheiten mitten im Neubauviertel gut arrangiert. Für die 49 Plätze, zu über 50 Prozent integrativ, gibt es lange Wartelisten. Der Jugendclub "Mad", der bereits auf einen lange Tradition und mittlerweile auch Generationen von Jugendlichen zurück blicken kann, hat durch umfangreiche Sanierung und die Erweiterung um den Klettergarten deutlich an Attraktivität gewonnen. Die Besucherzahlen schwanken an den sechs Öffnungstagen so zwischen 40 - 110 Clubgästen. Diese machen von den Kursen ebenso Gebrauch wie vom eigentlichen Clubbereich. Um die pädagogische Begleitung und Betreuung kümmern sich aktuell 11 Mitarbeiterinnen. Vom Bufdi über AGH's bis hin zur Sozialpädagogin, ein buntes Team mit vielfältigen Ideen.

16. Februar 2017 - Besuchstermine in den beiden Tangerstädten der Altmark

Ich war heute im Wahlkreis unterwegs und habe wieder einige unternehmenslustige und engagierte Menschen in der Altmark kennengelernt. Der Tangermünder Unternehmer Stehwien führt mit seinem 20 Mitarbeiter_innen sowohl eine jahrzehntelange Familien- als auch eine Naschtradition, die u.a. mit der Nährstange die Altmark weit über die Landesgrenzen hinaus bekannt macht, fort. Um Bekanntheit aber vor allem um Attraktivität geht es der Vereinigung der Tangermünder Kaufleute und Gewerbetreibenden. Regine Schönberg steht dem Hansering e.V. vor und berichtete mir von den Anstrengungen, die der Verein seit 1995 Jahr für Jahr unternimmt, u.a. , um dem Einzelhandel in der Innenstadt Geltung zu verschaffen. Um den Erhalt der für die Stadt Tangerhütte begründenden Industrieanlagen macht sich der Verein "Aus einem Guss" verdient. Das Netzwerk "Neue Nachbarn" begleitet aktuell 7 Flüchtlingsfamilien in der Einheitsgemeinde und kann seit seiner Gründung im September 2015 als Beispiel gebend für die gesamte Region gelten. Beide Initiativen erfahren die Unterstützung des Bürgermeisters.