Nazis keinen öffentlichen Raum überlassen
Wulf Gallert und Mitglieder der LINKEN nahmen an der Magdeburger Meile der Demokratie teil.
Etwa 6000 Menschen setzten auf der Meile der Demokratie in Magdeburg ein Zeichen gegen Rassismus und Fremdenfeindlichkeit. Ein paar weiße Tauben schauten sich das Ganze von oben an und vielleicht flogen sie auch an den 1000 Neonazis vorbei, die zeitgleich in Richtung Buckau zogen. Mit den Tauben hatten sich Wulf Gallert und Mitglieder der LINKEN auf ihre Weise gegen den Aufmarsch der Rechtsextremen aus Anlass des 66. Jahrestages der Bombardierung Magdeburgs gewandt. Andere taten es mit Musik, Kunst und unterschiedlichsten Aktionen.
150 Vereine und Organisationen beteiligten sich an der Meile der Demokratie, die zum 3. Mal vom Magdeburger Bündnis gegen Rechts und der Stadt organisiert worden war. Sie zog sich entlang des zentralen breiten Wegs in Magdeburg und machte deutlich, wem der öffentliche Raum der Stadt gehört. Wulf Gallert gehörte zu den vielen Menschen, die am Nachmittag das Band der Demokratie entrollten und die Bannmeile für Nazis auch symbolisch zogen. Magdeburg zeigte allemal ein buntes statt braunes Gesicht.
Im Anschluss nahm Wulf Gallert an der Enthüllung einer Gedenktafel am Magdeburger Rathaus teil. Die Stele erinnert an Politiker und Stadträte, die zwischen 1933 und 1945 Opfer des Naziregimes wurden.
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