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magdeburg, 26. märz 2011

"Ob es eine reale Untersetzung geben wird, ist äußerst fraglich"

Wulf Gallert zu den Ergebnissen der Sondierungsgespräche zwischen CDU und SPD

Für DIE LINKE heißt es dieser Tage abwarten. Däumchen drehen eher weniger, denn angesichts "erfolgreicher" Sondierungsgespräche zwischen CDU und SPD ist der Kuchen nicht gegessen und die politischen Ziele der LINKEN sind nicht ins Hintertreffen geraten. Die Meldungen aus dem Lager der möglichen Großkoalitionäre müssen nicht zwangsläufig zuerst kommentiert werden - zumindest nicht, wenn es für Wulf Gallert noch persönliche Worte zu sagen gibt. Unkommentiert kann das Ganze freilich auch nicht stehen bleiben:


Zunächst möchte ich mich bei allen bedanken, die mir zur Wiederwahl als Fraktionsvorsitzender der LINKEN gratuliert haben. Diese einstimmige Wahl ist für mich eine starke Motivation, denn ein solches Ergebnis ist alles andere als selbstverständlich und zumindest ich konnte noch nie ein solches Ergebnis erzielen...

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magdeburg, 22. März 2011


Gesprächsangebot an die SPD bekräftigt

Die neu konstituierte Linksfraktion im Landtag wählt Wulf Gallert zu ihrem Vorsitzenden - DIE LINKE bietet Sozialdemokraten Sondierungsgespräche an

Die Linksfraktion im Landtag von Sachsen-Anhalt hat sich konstituiert und Wulf Gallert ist ihr alter und neuer Vorsitzender. Das Votum der 29 Abgeordneten, die im Magdeburger BTM zu ihrer ersten Fraktionssitzung nach der Wahl zusammengekommen waren, fiel auf Vorschlag des Landesvorstandes der LINKEN einstimmig aus. Die Freude sah man Wulf Gallert an und entsprechend herzlich waren die Dankesworte. Zum ersten Mal war jemand ohne Gegenstimmen oder Enthaltungen zum Fraktionsvorsitzenden der LINKEN in Sachsen-Anhalt gewählt worden.

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magdeburg, 20. märz 2011

Klare Mehrheiten für gesellschaftliche Veränderungen

DIE LINKE geht als zweitstärkste Partei aus den Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt hervor


Liebe Wählerinnen und Wähler,


ich danke Ihnen herzlich für Ihr Vertrauen und ihre Stimme für DIE LINKE zur Landtagswahl 2011!

DIE LINKE ist mit einem guten Ergebnis aus der Wahl hervor gegangen. Wir sind zweitstärkste Partei geworden und die Abstimmung zeigt, dass schwarz-gelb deutlich an Zustimmung verloren hat.

Mit den Wahlergenissen bestätigt sich eine klare Mehrheit für gesellschaftliche Veränderungen in Sachsen-Anhalt in Richtung Mindestlöhne, Vergabegesetze bei öffentlichen Aufträgen, längerem gemeinsamen Lernen und den Ausstieg aus der Atomenergie. Wir werden mit der SPD Gespräche führen, um diese Positionen gemeinsam politisch zum Tragen zu bringen. Die Möglichkeit, dass die LINKE den Ministerpräsidenten stellt, besteht nach wie vor.

Der Einzug der NPD in den Landtag konnte verhindert werden und das ist ein großer Erfolg dieser Landtagswahl. Wir haben es gemeinsam geschafft, die NPD draussen zu halten!

Ich danke allen KandidatInnen und GenossInnen in den Kreis- und Ortsverbänden, allen, die sich für DIE LINKE und meine Spitzenkandidatur in den Wahlkampf stürzten oder uns anderweitig unterstützten. In den nächsten Tagen wird sich entscheiden, welchen politischen Weg Sachsen-Anhalt in den kommenden fünf Jahren nehmen wird.


Wulf Gallert


magdeburg, 18. März 2011

Fünf vor zwölf und raus

Wulf Gallert und Mitglieder der LINKEN schlossen sich einer Kundgebung gegen den möglichen Einzug der NPD in den Landtag an

"Es ist 5 vor 12", so lautete das Motto einer Kundgebung, mit der das Magdeburger Bündnis gegen Rechts ein Zeichen gegen den möglichen Einzug der NPD in den Landtag setzte. Auf dem Domplatz, direkt am Eingang zum Parlament, war es irgendwann fünf vor zwölf und hunderte Menschen zeigten deutlich, was sie von braunen und menschenverachtenden Gedankengut halten. "Kein Ort für Neonazis" - es waren zig Schilder, die mit dieser Aufschrift symbolisch den Weg zum Landtag versperrten. Wulf Gallert, Mitglieder der Linksfraktion und des Landesverbandes der LINKEN hatten sich der Kundgebung angeschlossen und waren in ein breites Bündnis gegen einen Wahlerfolg der NPD in Sachsen-Anhalt getreten.

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halle / Magdeburg, 17. märz 2011

Mit Volldampf in die Zielgerade

Mit Wulf Gallert und Gregor Gysi gingen die zentralen Wahlkampfabschlussveranstaltungen der LINKEN in Magdeburg und Halle über die Bühne

Das Ziel für die Wahl ist lange gesetzt - "Die Landesregierung gehört abgewählt". Lautstarker Beifall schallte Wulf Gallert sowohl in Halle als auch in Magdeburg entgegen, wo DIE LINKE mit ihren zentralen Wahlkampfabschlussveranstaltungen nochmal ordentlich Fahrt für die letzten Stunden bis zur Entscheidung aufnahm. Das Wetter war mies, die Stimmung hervorragend. Hunderte Menschen erlebten einen optimistischen wie kämpferischen Endspurt der LINKEN, einen Ministerpräsidentschaftskandidaten, der es schaffen kann und einen Gregor Gysi, der das Päckchen quasi zuschnürte. 

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