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Fünf vor zwölf und raus

Wulf Gallert und Mitglieder der LINKEN schlossen sich einer Kundgebung gegen den möglichen Einzug der NPD in den Landtag an

"Es ist 5 vor 12", so lautete das Motto einer Kundgebung, mit der das Magdeburger Bündnis gegen Rechts ein Zeichen gegen den möglichen Einzug der NPD in den Landtag setzte. Auf dem Domplatz, direkt am Eingang zum Parlament, war es irgendwann fünf vor zwölf und hunderte Menschen zeigten deutlich, was sie von braunen und menschenverachtenden Gedankengut halten. "Kein Ort für Neonazis" - es waren zig Schilder, die mit dieser Aufschrift symbolisch den Weg zum Landtag versperrten. Wulf Gallert, Mitglieder der Linksfraktion und des Landesverbandes der LINKEN hatten sich der Kundgebung angeschlossen und waren in ein breites Bündnis gegen einen Wahlerfolg der NPD in Sachsen-Anhalt getreten.

Vertreter der Grünen und aller im Landtag vertretenen Parteien hatten auf dem Magdeburger Domplatz Gesicht gezeigt. Inmitten von Bürgerinnen und Bürgern der Landeshauptstadt und engagierten Vereinen im Kampf gegen Neofaschismus und Rechtsradikalismus. Ein Redner des Vereins Miteinander e.V. brachte es auf den Punkt, denn es geht um weit mehr als den Einzug der NPD in den Landtag von Sachsen-Anhalt zu verhindern. "Kein Ort für Neonazis - nicht in den Parlamenten und nicht anderswo", sagte er unter dem Beifall der versammelten Menschen. 

Die gemeinsame Erklärung der demokratischen Parteien zur Landtagswahl, die Wulf Gallert tags zuvor mit Caudia Dalbert (Grünen), Jens Bullerjahn (SPD), Veit Wolpert (FDP) und Reiner Haseloff (CDU) unterschrieben hatte, war auf der Kundgebung verlesen worden: "...Verteidigen Sie unser liebenswertes und weltoffenes Sachsen-Anhalt! Sagen Sie JA zur Zukunft und NEIN zu den Ewiggestrigen! Gehen Sie wählen, damit die Nazis keine Chance haben!"


km


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