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Damit alles wieder ins rechte Lot kommt

Wulf Gallert war vor Ort als die IG BAU vor dem Landtag für bessere Löhne protestierte

"Die Landesregierung hat weder eine Bundesratsinitiative für einen gesetzlichen Mindestlohn noch ein Vergabegesetz für faire Löhne auf den Weg gebracht", sagte der Regionalleiter der Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU), Peter Schulze. Vor dem Magdeburger Landtag hatten die Gewerkschafter eine Protestaktion auf die Beine gestellt und der Politik fünf verlorene Jahre bescheinigt. Wulf Gallert war vor Ort und eine Wasserwaage machte sich da ganz gut als Mitbringsel. Weil die IG BAU und DIE LINKE die gleichen Ziele verfolgen und man auch künftig daran arbeiten werde, in Sachsen-Anhalt alles wieder ins rechte Lot zu bringen, wie er meinte. 

Handschuhe und Arbeitsschutzbrille mitzubringen war die eigentliche Forderung der IG BAU an die Landespolitiker. Und nicht irgendwelche, denn mit ihrem Protest für bessere Löhne war  eine ungewöhnliche Rückrufaktion einhergegangen: Nach der Landtagswahl 2006 erhielten die Fraktionen Post mit passendem Rüstzeug für eine vernünftige Politik: Arbeitshandschuhe für einen festen Griff beim Anpacken „heißer Eisen“ und Schutzbrillen für einen klaren Blick auf die Belange von ArbeitnehmerInnen in Sachsen-Anhalt. Wenige Wochen vor der nächsten Landtagswahl zieht die IG BAU ein ernüchterndes Fazit. Wulf Gallert und DIE LINKE auch, weswegen man das Rüstzeug gerne behalten wolle, so der Ministerpräsidentschaftskandidat der LINKEN.


km


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