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Hechtsprünge und Direktaufprall

Wulf Gallert nahm an einem Benefizhandballturnier zugunsten krebskranker Kinder teil

Anzug und Krawatte gegen Sportklamotten zu tauschen war Wulf Gallert nicht schwer gefallen. Als Handballtorwart den Kasten gegen ehemalige Magdeburger Spieler der 2. Bundesliga sauber zu halten, gestaltete sich hingegen etwas schwieriger. Der Ministerpräsidentschaftskandidat der LINKEN hatte sich als Mitglied einer Polit-Promi-Mannschaft während eines Benefizhandballturniers zugunsten krebskranker Kinder ins Zeug gelegt. Und wenn Bullerjahn und Haseloff es nicht schaffen, Wulf Gallert ins Schwitzen zu bringen, schafften es fliegende Bälle allemal.

Vom Fermerslebener Sportverein 1895 war das Benefizturnier organisiert worden. Vier Mannschaften gingen an den Start - darunter das aktuelle Handballherrenteam, die Oldies der einstigen 2. Bundesliga-Mannschaft sowie die Handballer vom Magdeburger Sportverein 90. Es war harte Konkurrenz für das Polit-Promi-Team, zu dem sich neben Wulf Gallert auch Landtagspräsident Dieter Steinecke (CDU) gesellt hatte. Der linke Direktkandidat aus Magdeburg, Thomas Waldheim, die Landesgeschäftsführerin der LINKEN, Jenny Schulz sowie SpielerInnen von FDP, Grünen und SPD gingen an den Start und die Fraktionsvorsitzende der SPD, Katrin Budde, war verletzt doch wenigstens zum Anfeuern gekommen.

Die Ergebnisse an der Anzeigetafel spielten am Ende keine Rolle - das Ergebnis der Spendensammlung zugunsten des Förderkreises krebskranker Kinder hingegen schon. Um die Action in der gut besuchten "Halle der Freundschaft" zu steigern, ließ sich Wulf Gallert zu manchem Hechtsprung hinreissen und einen Direktaufprall mit des Gegners Stürmer nahm er auch noch in Kauf. Naja, am Ende war die Schulter etwas lädiert, aber gern geschehen. Wenn am Sonntag Zeit ist, die Arme zu Jubeln in die Höhe zu strecken, ist alles wieder gut.


km

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